Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal, wie es ausgeht.Václav Havel

 

Mein Name ist Ute Cramer. In meinem ersten Beruf als Erzieherin arbeitete ich nach der Ausbildung in altersgemischten Gruppen in Kinderheimen. Nach einer Familienphase ergab sich die Möglichkeit zu einer neuen Ausbildung in der Logopädie. Hier konnte ich im „fortgeschrittenen" Alter noch einmal einen Beruf von Grund auf erlernen und mir eine neue berufliche Basis schaffen. Ich sehe mich als Begleitung, die es den Patienten ermöglicht, die in ihnen ruhenden Ressourcen zu nutzen, um Neues zu erlernen, pathologische Muster abzubauen oder Ängste zu überwinden. Es ist mir wichtig, jedem Patienten individuell zu begegnen und mein Wissen auf ihn persönlich abzustimmen.

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Neben regelmäßigen fachbezogenen logopädischen Fortbildungen, die ich als selbständige Logopädin fortlaufend nachweisen muss, habe ich in den letzten Jahren weitere Entwicklungsmöglichkeiten gesucht. Diese qualifizieren mich sowohl in meiner Persönlichkeit als Therapeutin als auch in meinem Herzblutthema, der Behandlung von mutistischen Menschen.

Dies sind wichtige Fortbildungen der letzten Jahre:

  • Seit vielen Jahren bin ich Focusing-Begleiterin. In diesen Prozessen wird die Aufmerksamkeit mentaler Prozesse auf das körperliche Empfinden gelenkt, das Veränderungen widerspiegelt und zu mehr Klarheit und Sicherheit führt. Diese Methode kann ich in den Behandlungen von Stimmstörungen, Stottern und in späten Phasen der Mutismustherapie patientenorientiert einsetzen.
  • Im Sommer 2014 habe ich eine Master-Ausbildung in NLP abgeschlossen, die mir hilft, meine eigenen und die Wahrnehmungsmöglichkeiten meines Gegenübers besser verstehen zu können und somit den zwischenmenschlichen Kommunikationsprozess zu verfeinern.
  • Im Juli 2013 schloss ich meine Weiterbildung als systemische Beraterin erfolgreich ab, um Handlungen in Systemen besser verstehen zu können und ein Handlungsrepertoire zur Beratung zu erwerben.
  • Im Mai 2015 erreichte ich den Abschluss zur Mutismus-Therapeutin nach DortMut (Dortmunder Mutismustherapie).
  • Darüber hinaus besuche ich regelmäßig eine Supervisionsgruppe, die dem Sprachambulatorium der TU Dortmund angegliedert ist, um mich sowohl im therapeutischen Kontext als auch als Therapeutenpersönlichkeit reflektieren und weiterentwickeln zu können.

Mein Fachwissen dient den Patienten dazu, in ihrem Tempo und entsprechend ihrer Möglichkeiten ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Ich mag die Eins-zu Eins-Situation, die es mir ermöglicht, mich individuell auf jeden Patienten einzustellen. Ich liebe den wechselnden Umgang mit Patienten, sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter.

Gemeinsam mit meinem kompetenten Team schaffen wir eine gute Atmosphäre, in der viel gelacht wird und gegenseitige Wertschätzung spürbar ist. Dadurch lassen sich auch schwierige Begegnungen und Momente leichter meistern. Darüber hinaus liebe ich es zu organisieren und kann dies mit Freude praktizieren, wenn ich die Ansprüche zweier Praxisstandorte unter einen Hut bringe.

Die Wahrnehmung kleinster Erfolge, netter Begegnungen über den Tag hinweg, intensive Gespräche und der konstruktive Umgang mit Problemen machen am Ende eines Arbeitstages immer wieder deutlich, wie erfüllend und kraftspendend die Arbeit mit unterschiedlichen Menschen ist.

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