Logopädie - StimmeLogopädie - StimmeLogopädie - Stimme
Herr W. (33) ist nach dem Unterricht oft heiser.
Nach einer Schilddrüsenoperation hat Frau T. (54) eine schwache Stimme. Rufen ist fast unmöglich und das Atmen fällt ihr schwer.
Tobias (10) ist ständig heiser.

Stimme

Eine Störung der Stimme wird als Dysphonie bezeichnet. Diese kann bei Kindern und Erwachsenen auftreten. Die Dysphonie wirkt sich unterschiedlich aus – hyperfunktionell und hypofunktionell.

Wirkt die Dysphonie hyperfunktionell, ist der Muskeltonus heraufgesetzt, wodurch die Stimme heiser, gepresst, rau oder tonlos sein kann. In der Folge ist das Sprechen oft mit Anstrengung verbunden, Missempfindungen treten auf. Wirkt sie hypofunktionell, ist der Muskeltonus herabgesetzt. In diesem Fall klingt die Stimme leise und behaucht. Sie ist wenig leistungsfähig.

Diagnose und Ursachen

Ist eine Störung funktionell, verweist dies auf den falschen Gebrauch der Stimme. Organisch bedingte Stimmstörungen finden ihre Ursache z.B. in Fehlbildungen des Kehlkopfes, traumatischen Verletzungen, Entzündungen oder Stimmlippenveränderungen durch Knötchen oder Ödeme sowie in Operationsfolgen, wie Stimmbandlähmungen.

Behandlung und Ziel

In der Behandlung der Dysphonie wird die Wahrnehmung des Patienten geschult. Das Bewusstsein für Haltung, Atmung, Artikulation und Stimmgebrauch wird trainiert. So werden Veränderungen zum physiologischen Zustand aufgebaut mit dem Ziel, die Sprech- oder Singstimme so auszuprägen, dass Überanstrengung, Schmerzen und die Verfestigung des falschen Gebrauchs vermieden werden.

In der Praxis für Logopädie Ute Cramer in Bad Sassendorf und Herzfeld wird Dysphonie von allen Logopädinnen behandelt.